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Alle Jahre wieder: was tun bei Drogenkonsum im Haus?

[Engl. below!]

Es wird kalt, obdachlose und/oder drogenkonsumierende Menschen suchen wieder vermehrt Hauseingänge auf, weil es immer noch keine bzw. nicht ausreichende Angebote für sie gibt.

Wir Nachbar*innen müssen uns also mal wieder selber helfen, hier ein paar Infos:

Hier findet ihr „klassische Stoffkunde“ zu Crack & Base und Safer-Use-Tips für Konsument*innen, auch zum ausdrucken und weitergeben.

Wenn ihr Menschen in eurem Treppenhaus antrefft, die dort konsumieren, gilt es grundsätzlich einen respektvollen Umgang zu wahren: Greift nicht in den Konsum-Vorgang ein!

Bittet die Leute freundlich, das Treppenhaus zu verlassen. Haltet Abstand, bleibt deeskalierend. Meistens ist es einfacher, sich zu zweit um so eine Situation zu kümmern. Thematisiert das am Besten im Vorfeld in eurer Hausgemeinschaft und/oder WG.

Ihr könnt auf Konsumräume in der Nähe verweisen. Dort kann auch Crack oder Base geraucht werden.

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KUNDGEBUNG GEGEN KI-Kameras

Mittwoch, 28.10.2026, 9-11 Uhr
Kottbusser Tor, Ecke Skalitzerstr./Adalbertstr. (Rossmann)

Das Kottbusser Tor soll ab sofort KI-unterstützt permanent videoüberwacht werden. Noch-Innensenatorin Spranger von der SPD möchte sich am Mittwoch selber „verewigen“ und lädt politische Freund*innen und Presse zum „feierlichen“ Beginn der KI-Überwachung ein.

Für uns gibt es daran nichts zu feiern.

Wir fordern: Keine KI-gestützte Video-Überwachung am Kotti!

Wir wehren uns gegen diesen technologischen Angriff auf unseren Alltag, auf unsere Lebensweise, auf die digitale Rasterung unserer Persönlichkeiten, unserer Freundeskreise und unserer Körper im öffentlichen Raum!

Diese Karte zeigt die Standorte von allen 30 KI Kameras am Kotti.

Stolpersteine putzen

English below

Am Vorabend der Reichspogromnacht putzen wir gemeinsam die 47 Stolpersteine im Wrangelkiez und erinnern an Anwohner*innen in unserem Kiez, die vom NS-Regime verfolgt wurden, weil sie Jüd*innen oder im Widerstand waren, weil sie psychisch krank oder queer waren oder gemäß der Nazi-Ideologie als „lebensunwert“ oder „arbeitsscheu“ bezeichnet wurden.

Bringt Schwämme, Tücher, Wasser, Reinigungsmittel für Messing, Grablichter oder Blumen mit.

8. November, 16 Uhr, Wrangel Ecke Falckensteinstraße

Dauer ca. 90 Minuten, je nachdem wieviele wir werden und ob wir Gruppen bilden. Anschließend noch gemeinsames Aufwärmen mit Tee und Austausch.

English:

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Stellungnahme zur Demonstration „Until total liberation“

(English below) Am 7. Oktober rufen Gruppen wie Global South United, Alliance of Internationalist Feminists, Palestinians and Allies und Young Struggle dazu auf, am Schlesischen Tor unter dem Motto „Until total Liberation“ zu demonstrieren.

Am Jahrestag des Hamas-Überfalls und der Tötung, Vergewaltigung und Entführung von Zivilist*innen so eine Veranstaltung durchzuführen, ist falsch und lässt jeglichen moralischen und politischen Kompass vermissen.

Es ist legitim, richtig und notwendig gegen Vertreibung, Besatzung, Rassismus, Apartheid und Genozid auf die Straße zu gehen und Widerstand zu leisten.
Unserer Meinung nach sollten dabei zentrale emanzipatorische Grundsätze wie die Ablehnung sexualisierter Gewalt und die Ablehnung religiösen Fundamentalismus sowie die Ablehnung der Tötung und Entführung von Zivilist*innen immer unser Grundkonsens sein.

Wrangelkiez United!

6. Oktober 2026

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OVG: Der Görli bleibt auf!

Nächste Niederlage für den Berliner Senat im Streit um die nächtliche Schließung des Görlitzer Parks: Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat die Beschwerde des Senats gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts zurückgewiesen. Damit bleibt es dabei: Die vom Senat verfügten nächtlichen Öffnungszeiten dürfen vorerst nicht vollzogen werden.

Auch nach Auffassung des OVG hat die Senatsverwaltung die Zuständigkeit für die Festlegung von Öffnungszeiten nicht wirksam an sich gezogen. Voraussetzung für ein solches Eingreifen wäre gewesen, dass der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg eine konkrete Weisung des Senats nicht befolgt. An einer solchen Weisung fehlte es zum damaligen Zeitpunkt.

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Demonstration: Massenüberwachung & „KI“-Kameras stoppen!

(english below – Türkçe aşağıda)

Mittwoch, 23. September, 19-21 Uhr, Kottbusser Tor

Der CDU-SPD-Senat baut den präventiven Überwachungsstaat aus und plant, den Kotti mit Kameras zu filmen und das Verhalten mittels einer Software in Echtzeit zu überprüfen. Damit soll unerwünschtem Verhalten und Kriminalität begegnet werden.
Mit der gleichen Argumentation wurde vor drei Jahren die Polizeiwache am Kotti eingerichtet und weil das nicht funktioniert hat, kommt jetzt noch mehr Überwachung, Kontrolle und Repression dazu – eine verrückte Logik!
Soziale Konflikte bestehen zweifelsohne und die Berliner Crack-Studie hat kürzlich klipp und klar gesagt, dass Repression nicht funktioniert und nur zu einer Verlagerung führt. Es bräuchte stattdessen nachhaltige Lösungen: soziale Lösungen für soziale Konflikte. Denn Kriminalität bekämpft man am besten, wenn man die Ursachen für Obdachlosigkeit und Armut bekämpft und nicht irgendwelche Scheindebatten um Sicherheit führt, die man zuvor mittels rassistischer Diskurse selbst befeuert hat.

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Neuer Blog!

Wir haben eine neue Internet-Präsenz: dank SO36.net konnten wir relativ fix und unkompliziert einen neuen Blog aufsetzen und die alten Daten retten und überführen!

We proudly present:

https://wrangelkiezunited.site36.net

Aber lasst uns darüber nicht vergessen, dass der Terror-Bann der US-Administration und der Hack gegen das linke Medien-Kollektiv Autistici/Inventati in Mailand ein Angriff auf uns alle ist.

Uns hat das sehr deutlich vor Augen geführt, wie wichtig es ist und bleibt, Faschisten und Faschismus überall und immer zu bekämpfen!

Danke an alle bei SO36.net und danke an alle, die uns geholfen haben!

Solidarische Grüße an Autistici/Inventati und vielen Dank, dass wir dort so lange unsere Seiten hosten konnten.

No Pasaran!

Konzept statt Zaun

Eine Veranstaltungsreihe rund um die sozialen Konflikte im Görlitzer Park

Seit Jahren wird über den Görlitzer Park diskutiert – meist mit einem eindimensionalen Blick durch die Brille von Kriminalität und Sicherheit. Doch wer den Görlitzer Park nur so betrachtet, sieht auch nur einen Ausschnitt. Der „Görli“ ist zugleich Spiel- und Sportstätte, Rückzugsort, Treffpunkt, Lebensraum, Verkehrsweg. Er ist Konfliktzone und Kiezpark in einem – ein Spiegel der sozialen Realität, nicht das medial vorherrschende Schwarz-Weiß-Bild.
Mit dem deutlichen Anstieg des Kokainkonsums während der Covid19-Pandemie (Stichwort Crack), haben sich die Lage und die Spannungen im Park und in den Kiezen um den Görlitzer Park verschärft. Nicht nur hier, sondern berlin- und bundesweit stoßen selbst erfahrene Expertinnen der niedrigschwelligen Arbeit mit obdachlosen und drogengebrauchenden Menschen zunehmend an ihre Grenzen. Das spüren auch Anwohnerinnen, Besucher*innen und Gewerbetreibende: Die Verunsicherung wächst.
Klar ist: Ein „Weiter so“ reicht nicht. Es braucht neue, mutige Wege, die Sicherheitsgefühl, soziale Verantwortung und urbane Lebensrealitäten zusammendenken – statt sie gegeneinander auszuspielen.
Diese Themen wollen wir in unserer Veranstaltungsreihe mit Dir diskutieren, komm vorbei!

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